Das Hospiz Karl Josef in Freiburg

ist eine stationäre Einrichtung für die Stadt Freiburg sowie die
Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen und
als mildtätige, gemeinnützige GmbH anerkannt.

Träger des Hospiz ist die Hospiz Karl Josef gGmbH.
Gesellschafter sind:

der Regionalverbund kirchlicher Krankerhäuser gGmbH
mit den Häusern in Freiburg:

St. Josefskrankenhaus
Loretto-Krankenhaus

und in Waldkirch

Bruder-Klaus-Krankenhaus

sowie die Familie Leibinger.



Mit Ohr und Herz
Die ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und Hospizhelfer trafen sich zum gemeinsamen Frühstück



Jeden Tag, auch am Wochenende, sind zwei von uns im Einsatz – über Mittag und am Abend. Wir sorgen in der Küche für Ordnung, bereiten das angelieferte Essen vor, decken den Tisch im Wohnzimmer, wir gießen die Blumen, haben Ohr und Herz für Gespräche mit Gästen und Angehörigen: Kurz, wir, die ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und Hospizhelfer, halten den Hauptamtlichen den Rücken frei.
Bei dieser Arbeit begegnen wir allen – nur nicht den ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen. Daher ist es guter Brauch, dass wir uns hin und wieder samstags zum Frühstück im Hospiz versammeln. Das war auch jetzt wieder der Fall, am 18. März. Der Einladung waren so viele wie nie zuvor gefolgt – 17 Ehrenamtliche und vier Hauptamtliche trafen sich im großen Saal im Untergeschoss des Hospizes. Ohne, dass es im einzelnen abgesprochen wird, ist immer alles da, was ein leckeres Frühstück ausmacht: Brötchen, selbstgemachte Marmelade, Käse, Wurst und Quark. Jede und jeder bringt mit, was ihr und ihm selber schmeckt.

An Themen mangelt es bei den Begegnungen nie – es geht um die Hospizarbeit, oft aber auch um andere Themen, die bewegen. Man findet schnell einen Draht zu Nebenfrau oder Nebenmann – selbst, wenn man einander noch nicht so gut kennt. Schließlich ist die Dienstjüngste von uns erst seit drei Monaten im Hospiz tätig, die Dienstälteste seit beinahe 15 Jahren. Zu diesem Frühstück kam auch die neue Hospizleiterin, Schwester Miriana, dazu. Das haben wir als Zeichen der Wertschätzung empfunden – ebenso, wie die Teilnahme von drei weiteren hauptamtlichen Pflegekräften, die für uns jederzeit als Ansprechpartnerinnen da sind.

Sehr freuen wir uns darüber, dass es, wie Schwester Miriana mitteilte, in diesem Jahr einen gemeinsamen Ausflug von Haupt- und Ehrenamtlichen geben soll. Das Miteinander ist uns wichtig und wertvoll.


Autorin:
Heidi Ossenberg

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